Ein Überblick über Obergurgl

Die Talgeschichte

Gurgl befindet sich in den Ötztaler Alpen nahe dem Alpenhauptkamm und ist von bis zu 3500 m hohen Gipfeln und mehreren Gletschern umgeben. Die Siedlungen liegen im Gurgler Tal in einer Höhe von 1770 Metern. Obergurgl liegt auf 1.927 Metern und ist als höchstgelegenes Kirchdorf Österreichs bekannt. Das Gurgler Tal zweigt am Ende des Ötztals bei Zwieselstein nach Süden ab und stellt damit mit dem an der gleichen Stelle abzweigenden Venter Tal die Fortsetzung des Ötztals dar. Der letzte Ort im 10 Kilometer langen Gurgler Tal ist Obergurgl – das Talende bildet der Gurgler Ferner. Vom Gurgler Tal zweigt nach Osten das Timmelstal ab, das mit dem Timmelsjoch die Verbindung des Ötztals nach Südtirol mit der Timmelsjoch-Hochalpenstraße bildet. Zum Großteil liegt das Tal in den Ötztaler Alpen, unterhalb der Einmündung des Timmelsbachs bildet die Gurgler Ache die Grenze zu den östlich angrenzenden Stubaier Alpen.

Im 18. und 19. Jahrhundert brach der Gurgler Eissee durch und verwüstete in Folge das Gurgler Tal und das Ötztal. Im mittleren Abschnitt um Obergurgl ist der Talboden relativ breit und eben. Oberhalb wird das Tal wieder enger und steigt weiter bis auf rund 2200 m an, wo die Gletscherzone beginnt. Ein Bergkamm trennt das Tal im Westen vom Venter Tal und Niedertal. Die östliche Talseite ist weniger steil und wird im Gegensatz zur westlichen Seite von mehreren Seitentälern unterbrochen. Der Gurgler Ferner bildet den Talschluss im Süden. Das Tal ist heute stark touristisch und bietet auf der Ostseite ein ausgedehntes Schigebiet (Obergurgl-Hochgurgl). Obergurgl ist interessant, geschichtsträchtig und atemberaubend schön. Davon können Sie sich gerne bei einem Ihrer nächsten Urlaube hier selbst überzeugen.

Geschichtliche Besiedelung

Die Ortsbezeichnung „Gurgl“ findet sich 1250 erstmals urkundlich im Namen eines Dienstmannes der Herren von Montalban aus dem Vinschgau erwähnt: „Heberhardus von Gurgele“. Zurückgeführt wird der Name auf die Bezeichnung „Gurgall“: „Ort im Gletscherkranz“. Bereits um 7500 v. Christus lassen sich erste Spuren der Besiedelung finden. Höchstwahrscheinlich ist man sich der besonderen Lage und der Schönheit von Gurgl und Obergurgl schon ewig bewusst. Rund 200 Menschen lebten um 1760 in Gurgl. Sie ernährten sich von Landwirtschaft, insbesondere Viehzucht. Weitere Tätigkeiten, wie das Weben nahmen damals einen hohen Stellenwert ein. Der „Tiroler Bote“ von 1821 berichtete, dass im Ötztal fast alle Bauern im Winter als Leinenweber oder Lodenwirker tätig waren. Dazu diente vor allem Flachs, der im Tal angebaut wurde und über das Timmelsjoch ins Passeier zum Verspinnen verkauft wurde. Durch den einsetzenden Wandel des Konsumverhaltens im 19. Jahrhundert konnte die Existenz der Bauern nicht mehr gesichert werden. Aus diesem Grund ging die Bevölkerung in Obergurgl rasch zurück – sie sank auf 39 Menschen. Dem entgegenwirken konnte lediglich im frühen 20. Jahrhundert der einsetzende Alpinismus sowie die Entwicklung zu einem Wintersportort, wie er heute noch besteht. Das besondere Klima und die besondere Lage haben das ihre zur Entwicklung von Obergurgl beigetragen. Obergurgl begeistert aber nicht nur als Skifahrparadies, sondern auch zum Wandern sind Obergurgl und die Region ganz besonders beliebt. Mit teilweiser Quelle und Infos: Alpine Forschungsstelle Obergurgl, Universität Innsbruck

Obergurgl fasziniert in jeder Hinsicht

Das Hotel befindet sich in bester Lage - direkt an der Skipiste und nur wenige Schritte entfernt von den Bergbahnen. Obergurgl offenbart sich als wahres Traumskiresort und wird nicht umsonst als Diamant der Alpen bezeichnet. Das Tal trumpft auch mit einer rundherum faszinierenden Bergwelt auf. Auch auf wunderbare Bauten und architektonische Highlights muss man hier nicht verzichten. Besonders hervorzuheben ist dabei die Pfarrkirche Hl. Johannes Nepomuk sowie das Denkmal, das zur Erinnerung an die Notlandung und Rettung von Auguste Piccards im Jahr 1931 errichtet wurde.